Villa TrappVilla Trapp
Willkommen auf der Webseite der Villa Trapp in der Stadt Salzburg

Villa Trapp

  • Die Villa Trapp wurde von 1947 bis 2008 von den Missionaren vom kostbaren Blut bewohnt. Der Orden lebte im Haus sehr zurückgezogen und die Villa war für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Das ist jetzt anders. 

  • Jetzt können Gäste in den Räumen wohnen, in denen einst die Familie von Trapp gewohnt hat. Sie können in den Zimmern der Familienmitglieder schlafen und auf deren Spuren wandeln.

Die Villa Trapp als historischer Ort, wo eine Weltkarriere begann

  • Die Villa Trapp war von 1923 bis 1938 der Wohnsitz der weltberühmten Familie Trapp und ist damit eine Touristenattraktion ersten Ranges. 

    Errichtet wurde das markante Gebäude im Jahr 1863 durch den bekannten Baumeister Valentin Ceconi aus dem Friaul. Das Anwesen liegt, unweit vom historischen Zentrum der Stadt Salzburg entfernt, in eine malerischen Park im Salzburger Villenstadtteil Aigen.

    Wenige Jahre nach der Errichtung baute einer der Besitzer, Salzburgs Landeshauptmann Hugo Graf Lamberg, die Villa und den Park noch weiter aus. Auch Nachfolger Baron Georg von Trapp ließ die Villa für die Bedürfnisse seiner Familie umbauen. Er schuf mit dem 22-Zimmer-Haus für seine Familie ein Heim, das mit seiner gelb gefärbten Fassade elegant, aber niemals protzig wirkte. Als die finanzielle Lage der Familie prekär wurde, vermietete Maria einzelne Zimmer an Gäste und errichtete in einem der Räume eine Kapelle. In dieser Kapelle kam es zu Ostern 1936 zur historischen Begegnung von Maria von Trapp mit Pfarrer Franz Wasner – die Geburtsstunde des Trapp Familien-Chores. Nur  wenige Schritte entfernt liegt der Bahnhof Aigen, der durch ein Gartentor im Park zur erreichen ist. Von hier aus verlassen die Züge die Mitte Europas durch die Alpen Richtung Süden - ein Weg, der später für die Familie Freiheit und Zukunft bedeuten sollte.

    1938 verließen die Trapps ihr Haus für eine Konzertreise und emigrierten in die USA.

  • 1939 mieteten die „Missionare vom kostbaren Blut“ die Villa. Ein Jahr später beschlagnahmte das NS-Regime den Besitz und stelle ihn Heinrich Himmler, Chef der Waffen-SS und Hauptverantwortlicher für den Holocaust, zur Verfügung. Im stacheldrahtumzäunten Garten wurden Baracken für die SS-Wachmannschaften errichtet. Ein Gebäude, die sogenannte „Funkbaracke“, steht heute noch. Es ist eine schauderhafte Vorstellung, dass einst in den Räumen des obersten Stockwerks, Himmlers Privatquartier, die Ermordung von Millionen Menschen geplant wurde. Um dies ungestört tun zu können, ließ er sich ein abhörsicheres Zimmer einrichten. 1999 wurde ein Luftschutzbunker der SS unter der Ferdinand-Raimund-Straße entdeckt. 

    Im Sommer 1947 kehrten die Missionare in ihr Haus zurück und erwarben es von der Familie Trapp. 1992 wurde das Haus renoviert und 2008 einer privaten Firma verpachtet, die das Haus als Hotel nutzt und damit erstmals der Öffentlichkeit zugänglich machte. Heute erstrahlt das Haus im alten Glanz; hier ist nichts Kulisse! Denn nur hier können Sie wirklich den authentischen Spuren der Familie Trapp folgen,  an dem Ort, wo alles begann:  die erste Begegnung von Georg und Maria, dem fröhlichen Kinderlachen im Treppenhaus, dem ersten Gesang des Chores unter den alten Bäumen im wunderschönen Park...